CREATIVE STAGE BOCHUM

PROGRAMM UND AKTEURE

DESIGNKIOSK RUHR.2010

Designkiosk


Ausgehend von Traditionslinien wie dem Bauhaus lädt der BochumDesign e.V. 30 europ. Designer ein, in typisch ruhrgebietischen Kiosken 100 Tage Design zu zeigen, dass sich vor allem in der Wertschätzung qualitativ guter, handwerklicher Arbeit auszeichnet. • 30 europäische Designer werden durch eine Jury ausgewählt. • 30 typische Kioske im Ruhrgebiet verwandeln sich 2010 in DESIGNKIOSKE. • 30 handwerklich gearbeitete Gegenstände können einzeln oder als Edition gekauft werden. Die Produkte vermitteln einen ungewöhnlichen Blick auf europaweites Design. Die für das Projekt hergestellten Gegenstände heben sich positiv von industrieller Produktion ab. Durch die Persönlichkeit des Designers entstehen „Gegenstände mit Geschichte“. Um die Edition erwerben zu können, müssen Sie eine Reise durch das Ruhrgebiet antreten. So sehen Sie in den Kiosken nicht nur „Arts & Crafts“-Design, sondern werden zu anderen kreativ genutzten Orten geführt.

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ARTRIUM - RAUM FÜR KUNST

Artrium

ArTRIUM – Raum für Kunst (Manuel Schroeder, Julie Stearns) veranstaltete in Kooperation mit Starbucks Deutschland GmbH (Storemanagement Filiale Duisburg Hauptbahnhof, Patricia Kamith) unter dem Titel „coffee & chocolate – art & inspiration“ einen Tag mit einer Kunstausstellung, einer Theater-Medien-Performance und einem coffee & chocolate-taste-Seminar. Diese Matinee war ein 2×2-stündiges Kunst- & Lifestyle-Erlebnis. Die Besucher wurden von Profis aus den Branchen kreativ inspiriert und integriert.

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ZWOPLUS ARCHITEKTEN

Zwoplus

…wir bauen weiter: … Philosophie und kreatives Ziel unseres Büros für alle grossen und kleinen Bauprojekte. Die Frage wird immer wichtiger: Wie gehen wir mit dem gebauten Bestand um? Neue Anforderungen an vorhandene Gebäude erfordern bauliche Veränderungen. Geänderte Nutzungen werden in der Architektur sichtbar. Wir verstehen das Gebäude als Prozess. Das funktionale und architektonische Potential der bestehenden Gebäude sehen wir als Ressource mit hohem ökonomischen Faktor.

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BECKDESIGN

Beckdesign

Im Sommer 2009 haben wir auf Kundenwunsch einen aus 9.878 Einzelbildern bestehenden Playmobil-Film gedreht. Dabei kamen über 60 Figuren in 29 Szenen zum Einsatz, die von 14 Sprechern synchronisiert wurden. Die Entstehung des Projekts haben wir in einem rund vierminütigen Making of festgehalten, das wir jetzt bei der Creative Stage einem breiteren Publikum gerne einmal vorstellen möchten.

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P.ENG - KÄUFLICHE LIEBE

P.ENG

Geld. Schönheit. Fassaden. Obsessionen. Skurrilitäten. Aktuelle Recherche-Häppchen von Petra Engelke, Chefin von p.eng – texte wie aus der pistole geschossen.

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MEDIENHOF KOMMZEPT

Medienhof

Countdown zum Ruhm Der 17a Medienhof ist ein Zusammenschluss von Firmen aus verschiedenen Bereichen der Kreativwirtschaft. Am 26. September diesen Jahres beteiligten wir uns mit einem Gemeinschaftsprojekt am Aktionstag der KREATIVEN KLASSE RUHR. Unser sportliches Ziel war es, einer Nachwuchsband an genau diesem Tag ein Rundumpaket zu verpassen: Fotos, Video, Pressetext und Website. Ein Bericht von Stefan Matthäus mit musikalischen Folgen.

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ACT & REACT

Act&React

Im Rahmen des Projekts „Barcode A40“ hat erstmalig jeder Bürger ein Stück Lärmschutzwand über eine Internetplattform gestalten und mit seiner Geschichte zum Ruhrgebiet verbinden können. Die Identifikation der Bürger mit dem Ruhrgebiet zu fördern – gerade vor dem Hintergrund der Kulturhauptstadt 2010 – ist das Ziel dieser Aktion. Anlässlich des Festivals werden die Agenturräume in einen interaktiven Showroom verwandelt, der die Entstehung des gesamten Barcode Projekts aufzeigt.

Ein Modell der neu gestalteten Lärmschutzwand wird präsentiert und Besucher können für sich einen eigenen Barcode gestalten. Ein Projekt von Straßen.NRW, konzipiert und realisiert von der act&react Werbeagentur und den Stadtplanern orange edge. Als Konzept- und Ideenagentur verknüpft act&react Leidenschaft und visionäres Denken mit markt- und zielgruppenspezifischem Know-how. Die Ergebnisse enthalten daher immer beides: Begeisterung und ökonomische Vernunft. Die Investitionen der Kunden in Kommunikation und Werbung sollen sich auszahlen

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P.Y.P. - „MADE IN MARXLOH“ – EIN STADTTEIL. EINE VEREINIGUNG. EIN MOTTO.

Made in Marxloh

P.Y.P. - „Made in Marxloh“. Diese Ansage hat sich das Kollektiv „Medien-Bunker Marxloh“ auf die Fahnen geschrieben. Eine Kampfansage gegen Ressentiments, Stagnation und Ignoranz. Für Kreativität, für Marxloh, für Duisburg. Im Hochbunker am Johannismarkt versammeln sich Künstler, Designer und Musiker um eine Brücke zu schlagen – zwischen Kultur, Wirtschaft und Medien. Die mediale Neuerfindung eines ganzen Stadtteils steht dabei auf dem Plan. Für eine Gemeinschaft, für das Zusammenführen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen und für die Schaffung von Identifikation abseits aller kulturellen Hindernisse. P.Y.P - . „Made in Marxloh“ – ein Stadtteil im Aufbruch.

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DUNIX-LICHTBILDER DAS ARCHIV FÜR HISTORISCHE PRIVATAUFNAHMEN

Dunix

Suchen Sie ein Bild vom schiefem Turm von Pisa, als dieser noch so richtig Schräglage hatte? Möchten Sie noch einmal die Silhouette Manhattans mit dem World Trade Center sehen? Einen Brezelkäfer oder einen Borgward im alltäglichen Stadtbild? Oder aber die Innenarchitektur-Verbrechen der 50er Jahre?

Dann sind Sie bei Dunix-Lichtbilder genau richtig. Denn Dunix-Lichtbilder ist eine einzigartige Bildagentur, die sich deutlich von anderen abgrenzt. Hier dominiert weniger die Aktualität, als vielmehr die Authentizität. Dunix-Lichtbilder bietet Ihnen Bilder an, wie sie das Leben einmal wirklich schrieb. Keine gestellten Inszenierungen, kein künstliches Licht, Momente, die real stattgefunden haben und genauso aussehen. Dunix-Lichtbilder ist ein Querschnitt der erlebten Welt der letzten fünf Jahrzehnte, mit all seinen Designs, Moden, Alltagsgegenständen und technischen Errungenschaften. Ein Garten Eden für diejenigen, die vor allem nach Bildern des Wirtschaftswunders, den beschwingten Sechzigern, den bunten Siebzigern oder den fiesen Achtzigern Ausschau halten.

Dunix Lichtbilder ist Zeitgeschichte pur, ein historischer Bildband des Lebens der vergangenen Jahrzehnte und eine Fundgrube für alle, die Alltäglichkeiten wie Wohnungseinrichtungen, Fortbewegungsmittel, Designs oder Nippes aus ihrer eigenen Kindheit wieder entdecken möchte. Hier gibt es Bilder aus Ländern, deren Name mittlerweile nur noch in den Geschichtsbüchern steht, und Bauwerke, die von der Erdoberfläche verschwunden sind.

Dunix-Lichtbilder ist ein stetig wachsendes Archiv für Gesellschafts- und Zeitgeschichte in individueller Form und Ausprägung, das seine Bilder für redaktionelle und private Zwecke anbietet. Wir wünschen viel Freude beim Stöbern in unseren Bilderwelten. Außerdem kann man Dunix-Lichtbilder auch für öffentliche Auftritte engagieren. Ausgewählte Schätze unseres Diaarchivs dienen dabei sowohl als unterstützendes Medium für Konzerte oder Theaterstücke, als dezente Hintergrundbeleuchtung für Raumgestaltung, oder aber als abendfüllende Unterhaltung mit Diashows, Raumbeleuchtung und leibhaftiger Musik von Platte.

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JAN OLIVER MAMPEL

Jan Oliver Mampel

Geboren am 13.04.1970 erblickte der junge Jan Oliver Mampel in dem weltbekannten Ort Castrop-Rauxel das Licht der Welt, auch wenn man zu dieser Zeit in dieser Stadt kaum von Licht sprechen konnte, denn ein von den zahlreichen Ausdünstungen der Zechen und Kokereibetriebe russverhangener Himmel liess kaum einen Lichtstrahl bis auf den Boden der Bergarbeiterstadt durchdringen. Umgeben von rauhen Menschen und rauer Industrie suchte sich die zarte Seele des kleinen Jungen ein Schlupfloch in das Reich der Phantasie, wo sie geschützt andere Welten entdecken konnte. Schon mit 3 Jahren begann dann auch zwangsläufig die künstlerische Karriere des Jungen. Der Zeichenstift wurde zum alltäglichen Gefährten und bald brachte dieses Talent auch Bewunderung und Anerkennung ein. Allerdings recht selten, denn die Jungens in Castrop begeisterten sich eher für Fussball und Bier. Trotz dieser widrigen Bedingungen schaffte es der junge Künstler seinen Weg zu bahnen und bald auch die Malerei für sich zu entdecken. Nach dem Umzug in die ebenso weltbekannte Stadt Essen, machte J:O: Mampel sein Abitur an dem musischen Gymnasium Essen-Werden.

Mit einer 1 in Kunst und drei Vieren in den anderen Fächern war sein Abitur nicht von einem Durchschnitt, dass er hätte Medizin studieren dürfen. So besann er sich wieder auf seine angestammten Fähigkeiten und begann ein Designstudium an der UNI Essen. Bald aber des arg verkopften Studiums dort überdrüssig floh Jan Oliver dann nach Holland, wo er auf der HOOGESCHOOL VOOR DE KUNSTEN in Arnheim vrije Kunst zu studieren begann. Nach einem Jahr wurde das Studium aber recht teuer, da man in den Niederlanden schon lange Studiengebühren kennt und Jan Oliver begab sich zurück in den Schoss der Heimat und schloss dann in Münster seine Studien als Grafiker und Illustrator als Diplom Designer ab. Basierend auf seinem untrüglichen Talent fürs Zeichnen und für genaue Beobachtungen des menschlichen Lebens schlug er sich fortan durch's Leben.

Aus dem spiessigen Münster flüchtete er sich dann schnell wieder in die heimelige Gegend, wo der Boden durch glühenden Stahl und rauchende Schlote erwärmt wird und wo man trotz der dicken Luft meist freier atmen kann als in Restdeutschland. Hier siedelte er sich in der schönen und weltbekannte Stadt Bochum an, da hier die Kultur am heftigsten pulsierte. Sich finanziell über Wasser haltend durch viele Gelegenheitsjobs konnte er sich ganz auf die künstlerische Arbeit konzentrieren, die ihm während des Studiums doch ziemlich ausgetrieben worden war. Die Zeichenkunst ist die unerschütterliche Basis auf der sich der inzwischen nicht mehr ganz so junge Mann immer wieder zurücklehnen konnte, auch wenn sein kreativer Geist auch nun andere Wege eingeschlagen hatte und er bald auch T-shirts gestaltete und Drehbücher schrieb. Auch das Gestalten von Webseiten gehörte inzwischen zu seinem Fachgebiet. Fotografie auch. So muss man an dieser Stelle innehalten um nicht durch die Mannigfaltigkeit seiner Talente ins Schwindeln zu geraten. Kern und Angelpunkt blieb aber immer die Zeichnerei und wird es wohl auch bleiben.

JIRI M.R. KATTER

Jiri M.R. Katter

Manche Menschen widmen ihr ganzes Leben einer Sache. Andere hinterlassen in vielen Bereichen ihre Spuren. Jiri M.R. Katter zählt zweifellos zur zweiten Kategorie, wie schon eine kleine Aufzählung seiner Aktivitäten und der von ihm realisierten Ideen zeigt: ein DJ-Tisch, eine Futterstation für Hund und Katz, ein Sideboard, ein Stehtisch – funktionale Möbel in puristischer Formvollendung. Darüber hinaus aber auch Magazine und Veranstaltungen jedweder Couleur, grafische Entwürfe und Produktkonzepte. Und nicht zuletzt die Musik.

Was all diese Dinge verbindet? „Eigentlich nichts“, gibt Jiri M.R. Katter offen zu. Doch eine Gemeinsamkeit haben alle Projekte: den Wunsch, eine gute Idee schnell und konkret Wirklichkeit werden zu lassen. Der Mann aus dem Ruhrgebiet, 71er Jahrgang, der bereits mit 17 sein erstes Magazin gründete, begeistert sich schon früh für ausgesuchtes Design und besondere Objektmöbel. Als er 2001 vom Sammler zum Produzenten wird, betritt er ein weiteres Mal Neuland. Denn während einer seiner Gigs als DJ stellt er wieder mal fest: Beim Schallplatten auflegen braucht er endlich einen Tisch, der ergonomisch und gleichzeitig stabil genug ist, um auf dem Dancefloor zu bestehen – kurz: der die Nadel sicher in der Rille laufen lässt und „dabei einfach gut aussieht.“

So entsteht kurzerhand die setBase. Und die kommt vom Start weg sehr gut an. Doch das große Medienfeedback und die prominente Kundschaft locken auch Nachahmer. Die Folge: Produkt-Piraterie, der Katter den Kampf ansagt. Also macht er sich auf in den Dschungel der juristischen Unwegsamkeiten – und trägt schließlich den Sieg davon. Das hinterlässt zunächst einen Stapel Gerichtsakten, doch bald darauf gesellt sich ein unverhoffter Nebeneffekt dazu: Die echte setBase gewinnt mehr denn je an Kultcharakter, wird zum Original. Das nächste Möbelprojekt des Bochumers beschäftigt sich dann mit der Beziehung zwischen Mensch und Tier. Ein Hundefutternapf, der im Alltag bestehen sollte – sowohl unter dem Aspekt der Funktionalität als auch der Form. Gesagt, getan: Die dogBar entsteht, der später aufgrund des Erfolgs die catBar folgen soll; ein Minitresen, in den herausnehmbare Edelstahlnäpfe eingelassen sind, gefertigt aus Schichtholz wie beim berühmten Eames Lounge Chair. Selbst Hollywoodstars sind so begeistert von der Idee, dass Händler in Beverly Hills um Nachschub bitten.

Den Bogen buchstäblich raus hat Katter mit seiner darauf folgenden Möbelkreation: sideBow – ein bogenförmiges Holzmöbel, das sich als Raumteiler, Sideboard oder auch Schreibtisch verwenden lässt. Mit der noteBase schließlich folgt er dem Ruf der Literaten und widmet seinen abgewandelten DJ-Tisch sowohl dem gesprochenen als auch dem geschriebenen Wort. Damit nicht genug: Jedes Jahr soll ein neues Produkt von KATTER_furniture auf den Markt kommen. Und selbst jetzt bleibt dem Umtriebigen neben dem kreativen Objektdesign noch Energie für ein weiteres Projekt: Mit zwei Partnern feilt er bereits an der Umsetzung einer völlig anderen, neuen Idee. Etwas, das man im Grunde in die Tasche stecken könnte – fürs Büro oder unterwegs. Und mit 6,90 Euro für jeden erschwinglich. Mehr verrät er im Vorfeld nicht. Man darf gespannt bleiben.

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VIERTEL VOR EHRENFELD

Selbständige Gesellschaften, klein- und mittelständische Unternehmen haben sich im Viertel der kurzen Wege niedergelassen und beleben durch Kreativität und Innovation die Straßen des beliebten Wohnviertels. Flexible Dienstleistungen und kundenfreundliche Händler aus den Bereichen Technik, Gesundheit, Lifestyle, Gastronomie und Werbung verbinden Wirtschaftlichkeit mit Werten. Nicht nur durch die Ansiedlung verschiedener Künstler etabliert sich das "Viertel vor" zu einer Kulturmeile. Die Kultur ist der Antrieb aller ansässigen Unternehmen für ihre Arbeit.

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FKT-BOCHUM (FREIES KUNST TERRITORIUM)

FREIES KUNST TERRITORIUM - FKT- ist ein Begriff, der drei spannende Aspekte des Raums an sich hervorheben soll. Es klingt wild, befreiend, nach Unabhängigkeit strebend - Synonyme, die die freie Kunst, ihre Unzähmbarkeit, unterstreichen sollen. Das Wort Territorium steht für die Abgrenzung des Terrains, für den Kunstanspruch und gleichzeitig für den Zufluchtsort der Kunst in allen Facetten und Zügen. Man könnte es vielleicht mit den Revieren der Tiere vergleichen, die ohne ihre eroberten Gebiete nicht überlebensfähig sind, (z. B. den Wölfen). Es entsteht ein provokatives Territorium der Kunst.

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Ein Format der Wirtschaftsförderung Bochum, der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, der Wirtschafts-
förderung Dortmund / Kulturbüro Dortmund, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH
sowie der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH



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